15.10.2018

Tagungsprogramm vom 07.11. - 09.11.2018 - "Digitale Bildung - Inhalte, Ziele und Erwartungen"

Tagungsprogramm

15.10.2018

Bericht zur Fachtagung in der IGS Schaumburg mit einem Vortrag (Folien Dr. Kurt Edler)

Bericht zur Fachtagung
KE Folie zur Demokratie und EmotionKE Folie zur Demokratie und Emotion

 "Impressionen Fachtagung "Demokratie und Emotion"

Impressionen Fachtagung Demokratie und EmotionImpressionen Fachtagung Demokratie und Emotion 2Impressionen Fachtagung Demokratie und Emotion 3Impressionen Fachtagung Demokratie und Emotion 4

 

04.06.2018

Wir laden Sie und euch herzlich zur Fachtagung und Mitgliederversammlung der GGG, Landesverband Niedersachsen, am 25 Sept. 2018 ein.

Einladung Fachtagung: Demokratie und Emotion - Pädagogische Herausforderungen in Zeiten der Hasspolitik
Einladung zu Mitgliederversammung



HAZ 31.05.2018 - Von Saskia Döhner

Hannover. Die Gesamtschulen in Niedersachsen bangen um ihre Unterrichtsversorgung. Nicht nur in der Oberstufe, sondern auch in den unteren Jahrgängen werden nach Ansicht der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschulen (GGG) ab dem Sommer viele Lehrer fehlen. Besonders betroffen seien Gesamtschulen, die vor einigen Jahren neu
gegründet wurden und jetzt bis zur Oberstufe hochgewachsen seien.
Die Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP, die der HAZ vorliegt, bestätigt die Befürchtungen: Für eine 100-Prozent-Versorgung wären 800 neue Lehrer nötig, eingestellt werden sollen aber nur 407. Für 58 offene Gesamtschul-Stellen habe sich gar kein Bewerber gefunden.
Sechs Gesamtschulen führen ab August die gymnasiale Oberstufe ein – in Wolfenbüttel, Braunschweig sowie in den Kreisen Lüneburg, Verden, Osterholz und Lüchow-Dannenberg. Dazu allein werden 27 Vollzeitstellen benötigt.
Das Ministerium verweist darauf, dass durch Umverteilungen Lücken ausgeglichen und auch noch Bewerber in späteren Runden eingestellt werden könnten. Priorität habe im nächsten Schuljahr die Lehrerversorgung im Sekundarstufen-I-Bereich an Haupt-, Real-, Ober- aber auch Gesamtschulen.
Nach Ansicht von Björn Försterling (FDP) hat auch Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) die alten Probleme der Unterrichtsversorgung nicht gelöst. „Dass jetzt auch die Gesamtschulen leiden werden, lässt nichts Gutes für das neue Schuljahr ahnen.“
Scharfe Kritik kommt auch von GGG-Landeschef Andreas Meisner: „Sehenden Auges erzeugt der Minister ein Personalchaos, das bisher beispiellos ist. Es wurden keine Stellen, wie von uns gefordert, nachgeschoben, es gibt nur eine Umverteilung, und in der zweiten Runde ist der Markt leer gefegt.“ Gymnasien würden Lehrer an Haupt-, Ober- und Gesamtschulen abordnen müssen, Hauptschulen teilweise an Grundschulen. „Man könnte meinen, der Plan des Ministers ist, alle Schulformen gegeneinander aufzubringen.“

Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort der Landesregierung

07.05.2018Andreas Meisner sieht die Gesamtschulen benachteiligt

Die Gesamtschulen in Niedersachsen sehen sich von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) benachteiligt. Der Vorsitzende der Gemeinnnützigen Gesellschaft Gesamtschulen (GGG), Andreas Meisner, macht ihm schwere Vorwürfe.

Die rund 140 Gesamtschulen im Land befürchten für das nächste Schuljahr eine dramatische Unterrichtsversorgung. Andreas Meisner, Vorsitzender der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschulen (GGG) und zugleich Leiter der Integrierten Gesamtschule Franzsches Feld in Braunschweig, kritisiert, dass Kultusminister Grant Hendrik Tonne im laufenden Stellenbesetzungsverfahren die Gesamtschulen eindeutig benachteilige. Die Gymnasien seien dagegen deutlich überversorgt. An den IGSen liege die Unterrichtsversorgung deutlich unter 100 Prozent.

Zu wenig Lehrer an den neuen Gesamtschulen?

Von den 2000 Lehrerstellen, die ab August neu besetzt werden, gehen 845 an Grund-, Haupt- und Realschulen, jeweils 300 an Gymnasien und Oberschulen, 375 an Gesamtschulen und 180 an Förderschulen. Viele Gesamtschulen, die im Aufbau seien, erhielten für ihren neuen Oberstufenjahrgang keine Pädagogen. Um Schüler zum Abitur führen zu können, müsste folglich in der Sekundarstufe I Unterricht ausfallen. Und an einigen Standorten sei selbst so nicht die Fachversorgung in der Oberstufe gesichert. Der Lehrermangel werde sich auch im Ganztagsangebot bemerkbar machen: „Für verpflichtende Ganztagsschulen ist das dramatisch.“

Die Gymnasien würden dagegen auf bis zu 107 Prozent Unterrichtsversorgung „hochgepumpt“, um ab 2020 genügend Lehrer für das Abitur nach 13 Jahren zu haben, während andere Schulformen darben müssten. Dass der Minister rund 300 Stellen für Gymnasiallehrer ausschreibe, die dann aber erst für zwei Jahre an Grundschulen eingesetzt würden, zeuge auch nicht von einer konzeptionellen Personalplanung. „Ich habe das Gefühl, es geht Minister Tonne nur darum, die Verbände ruhigzustellen, die am lautesten schreien, und das sind die Gymnasialverbände.“ Am Freitag treffen sich Tonne und Vertreter der GGG zu einem klärenden Gespräch.

Ein Ministeriumssprecher erklärte: „Es gibt keine Schlechterstellung der Gesamtschulen gegenüber anderen Schulformen. Weder bei der Zuweisung von Lehrerstellen noch bei der Organisation des Kultusministeriums.“ Tonne sei mit den betreffenden Verbänden in regelmäßigem Austausch und werde die nächste, sehr zeitnahe Gelegenheit nutzen, um das zu verdeutlichen.

Eigenes Gesamtschulreferat im Ministerium einfach gestrichen

Die Abschaffung des eigenen Gesamtschulreferats im Ministerium sei ein weiterer Beleg für die Diskriminierung, moniert Meisner. Der Vorsitzende der Direktorenvereinigung, Wolfgang Schimpf, sieht in der Zusammenlegung von Gymnasien und Gesamtschulen in einem Referat dagegen eher einen Beweis für eine schleichende Verschmelzung, die Gymnasien würden innerlich zu Gesamtschulen gemacht, mahnt er. Das Ministerium spricht dagegen von einer sinnvollen organisatorischen Neuordnung und Kräftebündelung. Björn Försterling, Schulexperte der FDP, findet, die Schulformen seien so unterschiedlich, dass sie weiterhin eigenständige Referate verdienten.

Quelle HAZ-03.05.2018 von Saskia Döhner

02.03.2018

Seit Bekanntwerden der geplanten Maßnahme des Kultusministeriums, das Gesamtschulreferat zu kassieren und die Gesamtschulen wieder im Gymnasialreferat unterzubringen, versucht der Landesvorstand der GGG in Gesprächen mit Bildungspolitikern und dem Kultusminister, den Plan nicht Realität werden zu lassen. In Verbindung mit GEW und Schulleitungsverband, die diesen Schritt ebenfalls ablehnen und uns unterstützen, planen wir Gegenmaßnahmen.
Am Montag, 5.3.18, wird es zu diesem Thema ein Gespräch zwischen dem Kultusminister und dem GGG-Vorstand geben.
Wir haben dem Kultusminister gegenüber unseren Unmut vorerst in einem Brief geäußert.

Brief an den Kultusminister

22.02.2018

Grundsätzlich begrüßt die GGG den Artikel 24 der UN-Menschenrechtskonvention und erkennt die ersten Schritte in Richtung gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, also auch an schulischer Bildung in den letzten Änderungen des Niedersächsischen Schulgesetzes an. Gleichwohl handelt es sich dabei um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und die Bemühungen in Richtung der Konvention dürfen nicht im schulischen Bereich enden. Sicher ist mittelfristig eine Bewusstseinsänderung zum Umgang mit Vielfalt und besonderen Dispositionen notwendig. Die GGG vertritt eine Schulform, welche seit Jahrzenten konzeptionell die Vielfalt von Menschen bei der schulischen Bildung konstruktiv begleitet und einen nicht nur defizitär geprägten Begriff von Inklusion besitzt. Alle Menschen sind unterschiedlich, einige mit besonderen Dispositionen, aber sie sind nicht „behindert“, sondern werden meist eher gehindert.

Gesamte Stellungnahme

05.12.2017

Große Koalition - große Herausforderungen – großer Entwurf für ein zukunftsweisendes Schulsystem?

Download Pressemitteilung

 

13.11.2017

Niedersächsische Gesamtschulleitungen treffen sich in Braunschweig

Drei Tage tagten die Schulleitungen der über einhundert Gesamtschulen Niedersachsens im Rahmen ihres jährlichen Kongresses im Vienna House Easy in Braunschweig.

Prof. Dr. Nils Berkemeyer aus Jena hielt den Impulsvortrag, in dem er die Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft benannte und beschrieb, wie Schulen auf solche Veränderungen reagieren sollten. So sei eine Vernetzung und Zusammenarbeit der Schulen notwendig, um Herausforderungen wie Digitalisierung oder demographische Veränderungen angemessen und mit Qualität zu bewältigen. Die Gesamtschulleitungen stellten die derzeitigen Entwicklungsschwerpunkte ihrer Schulen vor, glichen sie mit dem Vortrag von Prof. Dr. Berkemeyer ab und arbeiteten dann in Gruppen zu Themen und vereinbarten Netzwerke in Regionen. „Es liegt in der Tradition der niedersächsischen Gesamtschulen, sich in ihrer Arbeit zu reflektieren und kontinuierlich an deren Verbesserung im Sinne der Schülerschaft zu arbeiten. Das ist für die Schülerschaft und die Gesellschaft von morgen wichtiger, als leere Phrasen von gestern zu wiederholen, wie es ein anderer Lehrerverband gerne tut. Schule hat die Pflicht, die Schätze der jungen Menschen für das Individuum und die Gesellschaft zu heben“, meint Andreas Meisner, Landesvorsitzender der GGG, der Vertretung der Gesamtschulen. „Daher darf man nicht schauen, ob Kinder zu einer Schulform passen, sondern die Schule muss der passende Entwicklungsraum für alle Kinder ein.“

05.11.2017

Gesamtschulverband stellt Forderungen an nächste Landesregierung

Weiterentwicklung der Inklusion und einer qualitativen Ganztagsschule – Stärkung der Eigenverantwortliche Schule – Gleichbehandlung aller Lehrämter bei Arbeitszeit und Besoldung

Pressemitteilung