13.11.2017

Niedersächsische Gesamtschulleitungen treffen sich in Braunschweig

Drei Tage tagten die Schulleitungen der über einhundert Gesamtschulen Niedersachsens im Rahmen ihres jährlichen Kongresses im Vienna House Easy in Braunschweig.

Prof. Dr. Nils Berkemeyer aus Jena hielt den Impulsvortrag, in dem er die Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft benannte und beschrieb, wie Schulen auf solche Veränderungen reagieren sollten. So sei eine Vernetzung und Zusammenarbeit der Schulen notwendig, um Herausforderungen wie Digitalisierung oder demographische Veränderungen angemessen und mit Qualität zu bewältigen. Die Gesamtschulleitungen stellten die derzeitigen Entwicklungsschwerpunkte ihrer Schulen vor, glichen sie mit dem Vortrag von Prof. Dr. Berkemeyer ab und arbeiteten dann in Gruppen zu Themen und vereinbarten Netzwerke in Regionen. „Es liegt in der Tradition der niedersächsischen Gesamtschulen, sich in ihrer Arbeit zu reflektieren und kontinuierlich an deren Verbesserung im Sinne der Schülerschaft zu arbeiten. Das ist für die Schülerschaft und die Gesellschaft von morgen wichtiger, als leere Phrasen von gestern zu wiederholen, wie es ein anderer Lehrerverband gerne tut. Schule hat die Pflicht, die Schätze der jungen Menschen für das Individuum und die Gesellschaft zu heben“, meint Andreas Meisner, Landesvorsitzender der GGG, der Vertretung der Gesamtschulen. „Daher darf man nicht schauen, ob Kinder zu einer Schulform passen, sondern die Schule muss der passende Entwicklungsraum für alle Kinder ein.“

05.11.2017

Gesamtschulverband stellt Forderungen an nächste Landesregierung

Weiterentwicklung der Inklusion und einer qualitativen Ganztagsschule – Stärkung der Eigenverantwortliche Schule – Gleichbehandlung aller Lehrämter bei Arbeitszeit und Besoldung

Pressemitteilung

 

18.09.2017

buta 2017 plakatbuta 2017 gesamtschulwoche uebersicht Die Bundestagung 2017 findet in Zusammenarbeit mit der GGG-Hessen im Rahmen der Woche der Gesamtschule in Frankfurt am Main statt. U.a. können am Donnerstag, 16. Nov., Frankfurter Gesamtschulen besucht werden. Die Herbsttagung selbst mit anschließender Mitgliederversammlung ist am Freitag, 17. Nov..

Anmeldung über die Internetseite des Bundesverbands.

 

 

 

 

 

04.09.2017

Herbsttagung der Gesamtschulleiterinnen und Gesamtschulleiter vom 8.-10.11.2017 in Braunschweig

Die Leiterinnen und Leiter niedersächsischer Gesamtschulen treffen sich zur Jahrestagung im November 2017 in Braunschweig.
Unter dem Tagungsmotto „Gemeinsam stark in Vielfalt – neugierig aufeinander“ werden Impulse gesetzt (Prof. Berkemeyer), Austausch ermöglicht (Qualitätsnetzwerke) und bildungspolitische Rahmenbedingungen mit „der Politik“ diskutiert.
Für den zuletzt genannten Punkt war ein Gespräch mit der Kultusministerin sowie ein Austausch mit den bildungspolitischen Sprechern der im Landtag vertretenen Parteien vorgesehen. Nun liegt der Zeitpunkt der Tagung nicht mehr vor sondern nach der Landtagswahl. Ob es knapp vier Wochen nach der Landtagswahl bereits ein/n Kultusminister/in geben wird, ob die Koalitionsverhandlungen bereits angeschlossen sein werden – man weiß es nicht.
Und trotzdem! Die Auseinandersetzung mit „der Politik“ muss und soll stattfinden. Weder können wir mit der in der auslaufenden Legislaturperiode konkret gestalteten Bildungspolitik zufrieden sein – noch können wir uns mit den Grundsatzpositionen von CDU und FDP anfreunden.

Die Anmeldung für die Herbsttagung erfolgt unter VEDaB Nr. KBS745100.

Hier die Anmeldeadresse für alle, die sich noch nicht angemeldet haben: https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=95175

Andreas Meisner
Vorsitzender GGG
Landesverband Niedersachsen

 

 

05.09.2017

Wahlprüfsteine 2018 – gelten auch für 2017!

Im Oktober 2017 wird in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt und Bildungspolitik ist immer ein Thema. Wegen der vorgezogenen Neuwahlen haben sich die Parteien bereits positioniert.
Wie bei den letzten Wahlen hat die GGG auch für die kommende Wahl Wahlprüfsteine erstellt, an denen die bildungspolitischen Aussagen der Parteien gemessen werden können. Die hier nachlesbaren Prüfsteine sind im Entwurf bereits auf der letzten Gesamtschulleitertagung im November 2016 in Dangast vorgestellt worden.
Die Wahlprüfsteine dienen zu Diskussionen mit Landtagsabgeordneten der Region. Sie sollten ebenfalls Grundlage für ein Gespräch auf der nächsten Gesamtschulleitertagung mit den bildungspolitischen Sprechern sein. Auch wenn nun die Herbsttagung (8.-10.11.17 in Braunschweig) nach der Landtagswahl (15.10.17) liegt: Unsere Forderungen bleiben substantiell und aktuell. Sie greifen wesentliche Verwerfungen im niedersächsischen Schulsystem auf und stellen Bedingungen für die Zukunft unserer Schulform. Außerdem: Nach der Wahl ist vor der Wahl!

Die Wahlprüfsteine sind den im niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien zugesandt worden.

Andreas Meisner
Vorsitzender GGG
Landesverband Niedersachsen

Wahlprüfsteine

 

05.02.2017

Die Meldung einer möglichen Aufspaltung des Faches Naturwissenschaften in den Klassenstufen 9 und 10 machte schon im Herbst des letzten Jahres die Runde. So war dies auch ein Gesprächsthema in Dangast auf der Tagung niedersächsischer Gesamtschulleiter im November 2016. Die GGG sieht eine solche Entwicklung als bedrohlich für die Schulform Gesamtschule an. Eine Argumentation bezüglich einer Niveauhebung in Richtung Oberstufe durch eine solche Aufspaltung kann die GGG nicht nachvollziehen und kann der Argumentation, dass das Niveau unter der Integration der drei Naturwissenschaften leide, nur deutlich widersprechen. Dies belegen auch die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte.

Positionspapier

 

22.01.2017

Die GGG hat mit Entsetzen das Schreiben des Referates 34 über die Landesschulbehörde zu Kenntnis genommen. In zweierlei Hinsicht ist dieses Schreiben des Referates 34 für die GGG Niedersachsen völlig unakzeptabel: Zum einen zeugt es aus Sicht der GGG entweder von grenzenloser Naivität oder von politisch motivierter Absicht, der Schulform Gesamtschule schaden zu wollen, eine über Jahrzehnte im Kern unveränderte und akzeptierte Abschlussverordnung, welche über Legislaturperioden unterschiedlichster Couleur anerkannt wurde, fünf Monate vor Ausgabe der Abschlusszeugnisse zu extremen Ungunsten für Schülerinnen und Schüler absolut fragwürdig auszulegen. Zudem hatten zum Zeitpunkt des Eingangs an den Schulen die Zeugniskonferenzen mit den Abschlussberatungen längst stattgefunden. Eine solch negative Änderung der Abschlussbedingungen durch eine absurde Auslegung zu einem solchen Zeitpunkt wird rechtlich durch Eltern angefochten werden und ist auch mit keinem sachlichen Grund zu rechtfertigen.

Brief

16.01.2017

Grundsätzlich begrüßt die GGG den Artikel 24 der UN-Menschenrechtskonvention und erkennt die ersten Schritte in Richtung gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, also auch an schulischer Bildung in den letzten Änderungen des Niedersächsischen Schulgesetzes an. Gleichwohl handelt es sich dabei um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und die Bemühungen in Richtung der Konvention dürfen nicht im schulischen Bereich enden. Sicher ist mittelfristig eine Bewusstseinsänderung zum Umgang mit Vielfalt und besonderen Dispositionen notwendig. Die GGG vertritt eine Schulform, welche seit Jahrzenten konzeptionell die Vielfalt von Menschen bei der schulischen Bildung konstruktiv begleitet und einen nicht nur defizitär geprägten Begriff von Inklusion besitzt. Alle Menschen sind unterschiedlich, einige mit besonderen Dispositionen, aber sie sind nicht „behindert“, sondern werden meist eher gehindert.

Gesamte Stellungnahme

03.10.2015

Neufassung der Verordnung über die Durchlässigkeit sowie über die Versetzungen und Überweisungen an allgemein bildende Schulen sowie Ergänzende Bestimmungen
Neufassung der Verordnung über die Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen einschließlich der Freien Waldorfschulen Erlass „Zeugnisse an den allgemein bildenden Schulen“

Stellungsnahme

 

 

15.04.2015

Die Stellungnahme zum Download

zu VO-GO §10 Abs. 2, Satz 3, Anlage 2

Den zentralen Aspekt der neuen Verordnung stellt unsere Meinung nach die geplante Umstellung der Stündigkeit der Unterrichtsfächer in der Qualifikationsphase von 4/4/2 auf 5/3/3 dar.
Die inhaltliche Dimension dieser Umstellung ist aus unserer Sicht gravierend: Die Reduzierung der gA-Kurse auf 3 Wochenstunden hat Auswirkungen auf die Förderung insbesondere schwächerer Schüler und damit negative Folgen für die Möglichkeiten einer effektiven Breitenförderung. Besonders wird dies in den naturwissenschaftlich – mathematischen Fächern gesehen. Diese negativen Effekte wiegen aus Sicht der GGG deutlich stärker als mögliche positive durch die Erhöhung der Wochenstundenzahl in den Kursen auf erhöhtem Niveau.
Die geplante Umstellung stellt viele Schulen zudem vor erhebliche organisatorische Schwierigkeiten. Besonders betroffen sind hier Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe, da an fast allen Gesamtschulen überwiegend in Doppelstunden unterrichtet wird.

24.03.2015

Der 34. Bundeskongress der GGG
wird vom 13. bis 14.11.2015 in Bremen stattfinden.

Mit dem Schulgesetz von 2009 hat sich Bremen eindeutig zur Inklusion bekannt und mit flächendeckender Einführung der Oberschule, in der die Gesamtschulen, Integrierten Stadtteilschulen und Schulzentren der der Sekundarstufe I aufgegangen sind, Neuland betreten. Dass daneben Gymnasien erhalten blieben, ist dem „Schulkonsens“ geschuldet, der einen 10-jährigen Schulfrieden sichern soll.
Die grundsätzlichen Probleme in der aktuellen pädagogischen Arbeit sollen dabei im Mittelpunkt stehen – wie gehen wir in der Schule mit der Vielfalt um – wie werden wir den Ansprüchen der Schüler/innen auf ihre kulturelle Vielfalt gerecht – sind Schulen dafür aufgeschlossen und genügend vorbereitet? Die Thematik sei damit nur kurz angerissen. Außerdem dürfte interessieren, wie Bremen mit dem Zweisäulenmodell umgeht – ohne dabei die ursprüngliche Zielsetzung des Schulgesetzes von 1975 (!) aus dem Auge zu verlieren, nämlich das „Schulwesen zu einem integrierten System“ zu entwickeln.

Der Kongress wird in der „Oberschule am Leibnizplatz“, Schulstraße 24, 28199 Bremen, stattfinden, nur neun Straßenbahnminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Eine Vorbereitungsgruppe hat mit dem Schulleiter, Hamid Frizi, in einer ersten Besprechung den Kongressablauf abstimmen können.

Donnerstag, 12.11.2015
abends Kongressauftakt-Treffen

Freitag, 13.11.2015
morgens Hospitationen in und um Bremen herum, mittags Eintreffen in der Kongressschule; danach offizielle Eröffnung, Vortr, anschließend Arbeitsgemeinschaften, abends Gelegenheit zum Besuch der „Shakespeare Company“ im Theater am Leibnizplatz

Samstag, 14.11.2015
vormittags Wiederholung der Arbeitsgemeinschaften, anschließend Abschlussplenum Politische Runde, nach dem Mittagessen Mitgliederversammlung

Bitte den Termin vormerken und in die Jahresplanung aufnehmen!

Über den aktualisierten Planungsstand wird im GGG-Extra und auf der Webseite des Bundesverbands informiert werden.
Anmeldungen werden ab 15.09.2015 dort über das Onlineformular möglich sein.